Geschichtlicher Hintergrund

Vor mehr als 100 Jahren begann der medizinische Einsatz des Ozons. ¬†Seine keimeliminierende Wirkung sprach man zun√§chst dem Ozonmolek√ľl zu, sp√§ter ist allein dem atomaren Sauerstoff, der in dem chemischen Gleichgeweicht 2 O2 ‚áĆ O3 + O f√ľr kurze Zeit ungebunden ist, die heilende Wirkung zugesprochen worden. Heute wei√ü man, dass dem Sauerstoffatom nicht die alleinige Rolle bei der Keimeliminierung bzw. dem Heilungsprozess zukommt. Nach dem Prinzip der elektrischen Entladung werden auch Elektronen und Ionen bei der Aufspaltung des Sauerstoffs freigesetzt und auch andere in der Luft vorhandene Gase mit aufgespaltet, was unter Einsatz von medizinisch reinem Sauerstoff vermieden werden kann.

In dem Gasgemisch ( Plasma) aus Atomen, Ionen und Elektronen haben alle Bestandteile zusammen eine desinfizierende Wirkung.

Wirkungsweise

Bei der Ozon-Therapie entsteht hochreaktiver ‚ÄěSauerstoff¬† im Status nascendi‚ÄĚ partiell am Ort der Behandlung. Dieser reagiert mit den Bakterien (zellkernlose Spezies) und spaltet deren Struktur, ohne die k√∂rpereigenen Zellen (Zellkern tragende Spezies) aufgrund ihres vorhandenen Cholesterins zu sch√§digen.

Die Behandlung ist non-invasiv, sicher, in Sekundenschnelle, schmerzfrei und ohne unerw√ľnschte Nebenwirkung.

Das Plasma wirkt bakterizid, viruzid und fungizid. Es wirkt dabei radikal antiseptisch, t√∂tet selbst hartn√§ckigste Bakterien, Viren und Pilze. Sickerblutungen werden gestoppt, Wunden rasch und wirkungsvoll gereinigt, Kallusbildung wird angeregt, Neuralgien verschwinden. Es eliminiert Ger√ľche und bleicht zuverl√§ssig, nat√ľrlich und nachhaltig. Der systemische Heilungsprozess durch Abspaltung des Sauerstoffes (Sauerstoffs√§ttigung der Zelle) und der Lymphabfluss (Abtransport der Giftstoffe) wird angeregt. Die Immunstabilisierung (Abwehrkr√§fte) wird gest√§rkt. Die ‚ÄěOzons√ľchtigkeit‚ÄĚ des Gewebes verschont noch lange nach der Behandlung vor pathologischen Prozessen.

Das Plasma f√ľhrt zu keiner Resistenzbildung bei Bakterien, Viren und Pilzen. Zudem werden keine Allergien verursacht, da der menschliche K√∂rper nur verschiedenen Arten von Sauerstoffverbindungen (Mono-, Di- und Trisauerstoff) sowie Ionen und Elektronen ausgesetzt wird, welche auch in der Natur vorkommen. Nicht das Ozon selbst, sondern die freien Sauerstoffatome, die sowohl bei der Bildung als auch beim Zerfall von Ozon entstehen, zusammen mit den Ionen und Elektronen des Plasmas sorgen f√ľr die schnelle, nebenwirkungsfreie und keimeliminierende Wirkung.

Anwendungsbereiche

  • Anug
  • Aphthe
  • Erschwerter Zahndurchbruch
  • Extraktionswunde
  • Fistel
  • Fr√§skanal
    (vor Inkorporation des Implantates)
  • Gingivitis
  • Herpes
  • Karies
  • Kavit√§t
  • Koagulopathie
  • Kronenstumpf
  • Mykose
  • Neuralgie
  • Parodontitis
  • Periimplantitis
  • Prophylaxe
  • Sickerblutung
  • Stomatitis
  • √úberempfindlichkeit
  • Wundgebiet (Intra-/Postoperativ)
  • Wurzelkanalbehandlung
  • Zahnaufhellung
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